Geschichte

Die Colonnaden – Ursprung

Privatunternehmer erwerben Terrain, legen eine Straße an, parzellieren die Bauplätze und veräußern sie, um Spekulationsgewinne zu erzielen. Ein für Hamburg und die Gründerzeit nicht ungewöhnlicher Vorgang.

Die Gebrüder Ernst und Adolph Wex gründeten 1874 die Firma E. & A. Wex Commandit-Gesellschaft auf Aktien zum Zwecke der Anlage einer Privatstraße. Was folgte, war der Durchbruch zwischen Dammtor und Jungfernstieg 1876 – 1877. Die Diagonale verbindet zu diesem Zeitpunkt das Stadtzentrum und die nordwestlichen Vororte.

Dabei war es die Elite der Hamburger Architektenschaft, die hier baute. Was in einem bemerkenswerten publizistischen Echo wiederhallte. Hamburgische Architektur kommt an. Gestern wie heute.

Der Name stützt sich auf den unter Denkmalschutz stehenden, im Südosten gelegenen Arkadengang. Vom Hamburger Senat genehmigt am 16.2. 1877. Abgelehnt hingegen der Wunsch der Grundeigentümer: "Kaiserstraße". Auch die "Blumenstraße", in Erinnerung an die einst hier gelegenen Gärten, blieb außen vor.


La dolce vita - Das süße Leben

1974 wird die Straße in eine Fußgängerzone umgewandelt.

2006. Über die neu verlegten Gehwegplatten weht eine Brise "Wachsende Metropole Hamburg". Die (Fußball-)Welt ist zu Gast bei Freunden. Die Straße - noch immer - eine Baustelle. Und versprüht doch viel von ihrem natürlichen Charme.

2008. Die Colonnaden verbreiten einen für Hamburg einzigartigen, geradezu mediterranen Flair. Laden ein zum Shoppen und Schauen, Essen + Trinken und Verweilen.

Mittendrin, modern und malerisch. Hier ist Hamburg.

Manuel Drescher

drescher [at] colonnaden.info

 




Colonnaden

Der Gustav-Mahler-Platz. Das Herzstück der Colonnaden.


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Planten un Blomen

Ein spritziges Vergnügen für Jung und Alt: die Wasserlichtkonzerte im Sommer am Parksee.


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